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Umstellung auf eine vollwertig pflanzliche und fettarme Ernährung

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"Was wir heute essen, danach werden wir uns morgen sehnen". Das ist praktisch die neurophysiologische Antwort unseres Gehirns auf unsere Essgewohnheiten. Je öfter wir etwas essen, desto stärker wird die Erinnerung daran in unserem Gehirn fest eingeprägt. Insbesondere solche Speisen, die in der frühen Menschheitsgeschichte für unser Überleben hohen Wert hatten, weil sehr kalorienreich und selten, lösen starke Glücksgefühle in uns aus, damit wir diese gern und so oft essen wie nur möglich. Dies hat uns in früheren Zeiten vor einer der größten Bedrohungen der Menschheit überhaupt geschützt, dem Verhungern (vgl. Goldhamer / Lisle 2013; Die Lustfalle s. Literatur ). Heute ist uns dieser biologische Überlebensmechanismus, zumindest in unserer Gesellschaft zum Verhängnis geworden. Zum ersten Mal in unserer Geschichte ist Übergewicht nicht ein Zeichen für Wohlstand sondern für Armut. Sozioökonomischen Status und Gesundheit Epidemiologische Studien die den Zusammenhang...

Wie ändere ich schlechte Gewohnheiten

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Wie oft denken wir darüber nach Zähne zu putzen, zu duschen, jeden Tag zur Arbeit zu gehen oder die Herdplatte nach dem Kochen auszumachen. Die meisten werden sagen "gar nicht". Und es gibt wahrscheinlich 1000 andere Dinge die wir täglich tun ohne darüber nachzudenken wie uns anziehen, die Tür aufschließen, Halten wenn die Ampel rot wird. Der Grund dafür ist, dass wir diese Dinge schon so oft gemacht haben, dass sie in einen so genannten "Automatismus" übergehen. Wir habitualisieren unser tun. Das ist der Grund weshalb wir schlechte Gewohnheiten so schwer los werden. Darüber habe ich in meinem Beitrag " Schlechte Gewohnheiten " gesprochen. Gründe für Gewohnheiten Welchen Grund wir genau für eine Gewohnheit oder ein bestimmtes Verhalten haben, ist oft unterschiedlich. Manchmal sind es sogar mehrere Gründe, aber grundsätzlich haben wir uns ursprünglich dazu entschieden weil uns eine Sache oder Aktivität wichtig erschien UND weil uns das Ergebnis das...

"Schlechte" Gewohnheiten

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Oft wird über dicke Menschen gedacht, sie müssten einfach nur weniger Essen und mehr Sport machen um abzunehmen. Dies ist so nicht richtig. Es gibt einige Dinge die man über das Essen an sich, den Stoffwechsel, über die Sättigungsgefühle unsres Körpers, über unseren Körper und unser Gehirn wissen sollte. Unser Sättigungsgefühl entsteht über Rezeptoren in unserem Magen. Die Rezeptoren bestehen aus Tast- und Fett- bzw. Proteinrezeptoren. Sie geben Signale an das Gehirn wenn wir genug Kalorien haben und ein ausreichendes Volumen unseren Magen füllt.  - Die meisten Menschen haben mehr Tast- als Fettrezeptoren, sodass sie sich nicht satt fühlen wenn sie eine kleine Menge essen, dessen Fettanteil aber sehr hoch ist, so dass sie immer wieder ein bisschen mehr essen als ihr Kalorienbedarf pro Tag; - Ein Löffel Öl hat 130 Kalorien und 14 Gramm Fett; 14 Gramm Kohlenhydrate haben nur 56 Kalorien, aber sehr viel mehr Volumen; Unser Gehirn belohnt uns wenn wir hochkalorische Nahr...

unreine Haut und Akne

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85 % Prozent aller Teenager haben irgendwann Akne. Für viele Menschen geht die Hautproblematik bis ins Erwachsenenleben weiter. Dabei ist Akne eine vermeidbare "Haut-Krankheit" und kein normaler Zustand. Sicherlich sind die Hormonschwankungen, die die Pubertät begleiten, mit einer erhöhten Talgproduktion und damit mit Akne verbunden. Einige Wissenschaftler betrachten Akne als eine erbliche Krankheit, während andere glauben, dass Umweltfaktoren, wie z.B. Ernährung, wichtiger sind. Eine weitere Annahmen ist eine Verknüpfung dieser beiden Faktoren, so könnten genetische Prägungen durch Umweltfaktoren wie Ernährung hervorgerufen werden. In einer Gesellschaft wie der unseren, in der die meisten Menschen fettreiche Lebensmittel essen, spielen genetische Faktoren eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der individuellen Anfälligkeit. Um herauszufinden, ob Ernährung ein Hauptfaktor bei Akne ist, muss die Abwesenheit dieser Erkrankung bei den Menschen nachgewiesen werden...

Essen im Überfluss: Der Mensch ist schlecht angepasst

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Die Menschen der Industriestaaten sind schlecht angepasst an die heutige Nahrungsumwelt. Das Problem ist, dass die historischen (evolutionsbiologischen) Vorteile der Fettspeicherung, heute für unser Überleben Nachteile sind. Unterschiede zwischen heute und früher lebenden Menschen und der Nahrungsbeschaffung: - Essen ist immer verfügbar; die Supermärkte sind an jeder Ecke und reich befüllt; - Essen ist nicht schwer zu bekommen und es ist wenig Energieaufwand nötig und es ist preiswert. Wir können uns einfach eine Pizza nach Hause bestellen; - für das tägliche Leben und die Existenzsicherung ist nicht zwingend körperliche Betätigung erforderlich; - Der Mensch trägt unsere biologische Vergangenheit mit sich, und das beeinflusst, wie wir auf unsere gegenwärtige Umwelt reagieren. Ein Grund für die Zunahme von Adipositas ist, dass der Mensch nicht gerüstet ist, um in der heutigen Umgebung zu leben.  Was selten ist, wird begehrenswerter! Ein Experiment an Känguru-Ra...

Wie erkennst Du eine Gute Studie

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Die amerikanische Ärztin Dr. Pam Popper ist der Meinung, Gesundheit und Ernährung sind Themen zu denen die Menschen sich gründlich informieren müssen.  Ähnlich wie beim Kauf von Autos, Häusern oder sonstigen größeren Investitionen bei denen wir uns genau informieren, sollten wir uns ein genaueres Bild davon machen können, was ein verschriebenes Medikament oder Supplement bewirkt, um eine gute und informierte Entscheidung zu treffen.     Schwierig ist dabei wissenschaftliche Fachartikel und Studien richtig zu verstehen und zu interpretieren sowie gute Studien von schlechten zu unterscheiden. Hierzu gibt es einige Kriterien die Beachtet werden können: - Was wird wie erforscht? Zwischen welchen Merkmalen wird unterschieden?  Zum Beispiel i n der Auswirkung auf die Gesundheit, wird da zwischen tierischen  Nahrungsmitteln  und "Weißmehlprodukten" (Nudeln, Brot, Pizza) als pflanzliche Nahrungsquellen oder zwischen  tierischen  Nahr...

"High-Carb Junk-Food" vs. vollwertig High-Carb

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Eine ballaststoffreiche Ernährung senkt das Risiko von Tod und Krankheit. Leider sind wissenschaftlichen Studien nicht immer belastbar. Wichtig ist es unter anderem auf das Forschungsdesign zu achten. Wir brauchen eine gut strukturierte Studie, die zum Beispiel zwischen einer Junk Food High-Carb (Weißmehl, weißer Reis usw.) und einer vollwertigen, ballaststoffreichen kohlenhydrathaltigen Ernährung unterscheidet. Die Qualität und die spezifischen Merkmale der Lebensmittel miteinzubeziehen ist entscheidend, um die Vorteile einer vollwertig pflanzlichen Ernährung (und nicht einfach nur veganen Ernährung) wissenschaftlich nachzuweisen. Ein systematischer Review in dem zwischen vollkorn- und raffiniertem Getreide-Konsum unterschieden wird, hat ergeben, dass ein hoher Vollkorn-Konsum, aber kein raffiniertes Getreide, mit einem reduzierten Typ-2-Diabetesrisiko verbunden ist . Die Ergebnisse unterstützen die Empfehlungen der führenden Gesundheitsorganisationen, raffinierte Körner...

Wie wiege ich mich richtig

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Es gibt Menschen die gehen fast täglich auf die Wage. Sie denken, weil sie gestern viele Kartoffeln gegessen haben und die Waage heute ein Kilo mehr anzeigt, Kohlenhydrate machen dick. Es ist wichtig zu wissen, dass für jedes Gramm Kohlenhydrate das man zu sich nimmt, was in Form von Glykogen in den Muskeln (zwei Drittel) und der Leber (ein Drittel) gespeichert wird, etwa die dreifache Menge an Wasser im Körper gebunden wird. Das heißt auf ein halbes Kilo Kartoffeln kommen 1,5 Kilo Wasser, die in unserem Körper temporär gespeichert werden. Auch bei hohem Salzkonsum wird mehr Wasser im Körper benötigt und gebunden. Durch diese und andere Faktoren ist unser Körpergewicht von Tag zu Tag sehr variabel. Es gibt nicht das punktgenaue Körpergewicht, sonder es gibt nur eine Range in der wir pendeln. Es bedeutet nicht, dass man an Körperfett zugenommen hat, wenn man von heute auf morgen "plötzlich" ein oder zwei Kilo zunimmt. Ob wir Körperfett ansetzen oder abnehmen könne...

Autismus und Darmgesundheit

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In zahlreichen Studien hat sich gezeigt, dass fast jede Erkrankung eine Verbindung zu unserem "Darmmikrobiom" aufweist. Eine der häufigsten Komorbiditäten von Autismus ist gastrointestinale Dysfunktion. Einige Autoren gehen sogar von der Hypothese aus, dass Autismus ein Symptom einer gastrointestinalen Dysfunktion ist. Diese Annahme wird erhärtet durch Studien, in denen nachgewiesen werden konnte, dass es eine deutliche Verbindung zwischen Emotionen (Angst, Trauer, Freude und Depression) sowie dem menschlichen Sozialverhalten (Aggression, erhöhte Sensitivität/Erregbarkeit und Hyperaktivität) und unserem Darmmikrobiom gibt.  Probiotika und "Stuhltransplantationen" (von einer Person mit gesunden Darmmikrobiom zu einer Person mit Darmerkrankungen) sind wirksam zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und der Verhaltenssymptome im Zusammenhang mit Autismus. In einer Studie dazu zeigte sich nach nur acht Wochen nach der Behandlung bei den untersuchten Kindern...

Sollte man als "Veganer" Nahrungsergänzungsmittel nehmen?

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Alle Ärzte und Ernährungsexperten, welche hinter dem Ansatz "Whole Plant Based Food" (basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen) stehen sind sich einig, dass man in jedem Falle B12 supplementieren sollte, denn ein Mangel an B12 kann zu neurologische Schäden im Gehirn führen und es ist daher ratsam hierbei kein Risiko einzugehen. Vitamin B12 wird von Bakterien hergestellt, die in der Erde leben. Da unsere Böden vor allem in der konventionellen Landwirtschaft durch Kunstdünger, Pestizide, Monokulturen etc. sehr belastet sind, gibt es dort nicht mehr ausreichend Mikrobien, die von den Tieren über die Nahrung aufgenommen werden, um sich im Darm anzusiedeln, wo sie dann Vitamin B12 herzustellen würden. Daher werden auch die Tiere mit B12 supplementiert. Dr. McDougall rät schwangeren und stillenden Frauen und Menschen, die sich mehr als drei Jahre strikt vollwertig vegan und fettarm ernähren, fünf Mikrogramm Vitamin B12 täglich einzunehmen. Das entspricht etw...




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